„Hallo Hasso“: Radio für Vierbeiner

Wer seinem Hund mal so richtig Ruhe und Entspannung gönnen will, sollte „Hallo Hasso“ einschalten. Ein Radiosender speziell für Vierbeiner, den Radiomoderator Stephan Stock ins Leben gerufen hat. Schuld an dem „Spartensender“ ist seine Hundedame Layla, die immer wieder für Chaos in seiner Wohnung sorgte, während er beim Sender moderierte.

Also überlegte er sich fortan, welche Musik wohl einsame Kläffer zum Schweigen bringen würde. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist „Hallo Hasso“. Der Hundesender ist auf der Webseite von Radio Ton seit dem 1. April direkt anwählbar. Bei Hunden besonders gut an kommt Hippie-Gedudel, Klassik und E-Gitarrensound, alles möglichst ohne Schlagzeug.

Wie viele Ohren dem Hunderadio zuhören, ist bislang unbekannt. Ebenso, ob „Hallo Hasso“ den üblichen Radiosendern bereits Konkurrenz macht. Deren Reichweiten wurden übrigens  gestern von der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse (AGMA) veröffentlicht. Die Gewinner und Verlierer auf einen Blick sind unter diesem Link nachzulesen.

Autor. Michael Scheidel / Fotolia ©Ermolaev Alexandr

Mediennutzung 2016: VPRT-Analyse sieht Radio und TV ganz vorne

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. hat die Ergebnisse seiner Mediennutzungsanalyse 2016 veröffentlicht. Daraus geht hervor: Radio und Fernsehen sind weiterhin die meist genutzten Medien in Deutschland.

Jeden Tag verbringen die Deutschen zehn Stunden mit Medien, davon mehr als acht Stunden mit audiovisuellen Medien. Gerade Radio und Fernsehen zeichnen sich durch ihre hohe Verweildauer aus. Pro Tag sehen die Menschen ab 14 Jahren drei Stunden und 43 Minuten fern, beim Radio bleiben sie drei Stunden und zehn Minuten dran. Insgesamt sehen über 90 Prozent regelmäßig fern und hören Radio.

Natürlich gewinnt das Internet weiter an Bedeutung. 78 Prozent der Bundesbürger sind mindestens monatlich online. Die Onliner verbringen eine Stunde und 19 Minuten täglich im Netz. Rund die Hälfte der Zeit wird übrigens für das Streamen von Video- und Audioinhalten genutzt. Radio hören bedeutet längst nicht mehr, nur das Radiogerät einzuschalten. Das zeigen auch die IVW-Abrufzahlen der Web- und Audioportale. Allein im Januar konnte beispielsweise der Aggregator radio.de über 23 Millionen Visits verzeichnen. Die Abrufzahlen finden Sie hier. Die ausführlichen Ergebnisse der VPRT Analyse hier.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Fotolia – Marco2811

Veranstaltungstipps: Interessante Termine für Radiomacher

Many tear-off day calendar with focus on the 5th november, illustration image for time passing or procrastination.

Wer bis zum Ende des Jahres noch nicht ganz ausgebucht ist, kann noch an einigen spannenden Veranstaltungen in Sachen Medien und auch Radio teilnehmen.

Vom 25.-27.10.2016 finden die Medientage München statt. Die Teilnehmer erwarten Diskussionen, Vorträge und Workshops zu Themen wie Film und TV, Medien und Gesellschaft, Medien- und Netzpolitik und natürlich Radio und Audio. Die Eröffnungsrede wird in diesem Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel halten.

Nächsten Monat steht vom 11.-12.11.2016 das Radio Innovation Camp in Erfurt auf dem Plan. Bei der sogenannten „Mitmach-Konferenz“ können die Teilnehmer das Programm selbst mitgestalten und Workshops anbieten oder Vorträge zu Themen wie Innovationen, Trends und Technologien in Sachen Radio halten.

Am 1.12.2016 lohnt sich ein Besuch in Hessen bei den Frankfurter Hörfunkgesprächen. Der Branchentreff für Hörfunkfachleute und Journalisten findet in diesem Jahr unter dem Titel „Jetzt mit noch mehr Radio!“ statt.

Auch für das neue Jahr können schon einige Termine geblockt werden. Direkt im Januar geht es los mit dem Deutschen Medienkongress in Frankfurt. Am 17. und 18. Januar 2017 kommen Experten aus Wirtschaft, Medien und Agenturen zusammen, um sich zu den wichtigsten Themen aus dem Medien-Bereich auszutauschen.

Der wichtigste Kongress in Europa für die Radiobranche findet vom 19.-21.03.2017 statt. Die Radiodays Europe führen im nächsten Jahr 120 Redner und 60 Aussteller nach Amsterdam.

Einen Monat später kommen dann am 25.04.2017 die Entscheider aus der Radio- und Werbebranche in Düsseldorf zum Radio Advertising Summit zusammen. Nach dem ganztägigen Kongress werden im Anschluss beim Radio Advertising Award die besten Werbespots gekürt.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Fotolia – Olivier Le Moal

PR-Themen-Tipps: Von September bis Silvester

Fallow deer standing in a dreamy misty forest, with beautiful moody light in the middle and framed by darker trees

Sie haben ein gutes Thema für einen Radio-Beitrag, doch Ihnen fehlt der Einstieg oder die Idee zur Umsetzung? Kein Problem! Manchmal lohnt sich schon ein Blick in den Kalender, um einen passenden Aufhänger zu finden. Hier ein paar PR-Themen-Tipps für die Zeit von September bis Silvester:

September: Zwar werden wir derzeit noch mit hochsommerlichen Temperaturen verwöhnt, aber das kann sich schnell ändern. Und sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass es bereits früher dunkel wird. Heißt im Klartext: Bei frischeren Temperaturen und mangelndem Tageslicht verbringen wir wieder mehr Zeit in Haus und Wohnung. Ein guter Einstieg in Familien-Themen.

Haus und Garten: Die Gartensaison neigt sich jetzt dem Ende zu. Was muss draußen noch erledigt werden? Welche Pflanzen können draußen überwintern, welche nicht? Müssen Sträucher oder Bäume jetzt noch zurückgeschnitten werden? All das lässt sich gut in einem Radio-Beitrag verarbeiten. Auch Themen, die die eigenen vier Wände betreffen (Bsp. Versicherungen) machen im Herbst Sinn. Denkbar wären zum Beispiel Aufhänger wie „Wie mache ich mein Haus winterfest?“ oder „Was muss ich tun, wenn ich Schäden durch Herbststürme feststelle?“. Natürlich fällt auch das Thema „Einbruchschutz“ in der dunklen Jahreszeit in diese Rubrik.

Oktober: Auch wenn sie schon im September beginnt, so gehört zum Oktober natürlich die Münchner Wiesn. Vom 17. September bis zum 3. Oktober ist München das Zentrum für Maß, Dirndl und Lederhosen. Gut umsetzbar sind passend dazu Reisetipps oder Wissenswertes rund um die Bräuche zum Oktoberfest. Am Ende des Monats eignen sich dann zum Beispiel noch die Zeitumstellung auf die Winterzeit und Halloween als Themeneinstieg.

Gesundheit und Fitness: Kaum ist die Uhr umgestellt, rollt meist auch schon die erste Erkältungswelle durchs Land. Wie hält man sich in dieser Zeit gesund? Welche Ernährungstipps helfen mir durch die Erkältungssaison? Und was bringt wirklich etwas, wenn mich die Grippe schon erwischt hat? Auch interessante Tipps rund um das Thema „Sport im Winter“ sind jetzt günstig.

November: Bei entsprechendem Wetter empfehlen sich in diesem Zeitraum auch Beiträge rund um Schnee und Eis. Von der richtigen Bereifung des Autos bis hin zur Räumpflicht des Gehwegs ist hier alles denkbar. Im Hinblick auf die Vorweihnachtszeit können auch schon „besinnlichere Themen“ eingesetzt werden.

Dezember: Im Dezember steht ganz klar Weihnachten im Fokus. Dazu gehören aber nicht nur Inhalte rund um Geschenke, Familie, Essen und ähnliches, sondern auch Charity-Projekte können jetzt gut über einen Radio-Beitrag vermittelt werden. Und natürlich bietet auch der Jahreswechsel zahlreiche Motive: Welche Bräuche gibt es hier und anderswo an Silvester, wo kann ich am besten in der Sonne ins neue Jahr feiern oder welche Neujahrs-Vorsätze werden am ehesten durchgehalten?

Natürlich lässt sich nicht jedes Thema mit einem saisonalen Aufhänger verknüpfen. Manche Themen benötigen das auch nicht. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich am besten von einem Radio-Experten beraten.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Fotolia – Smileus

Ergebnisse der MA II 2016: Radio gewinnt junge Hörer

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Gestern hat die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma) die Ergebnisse der MA Radio II veröffentlicht. Das Radio erfreut sich weiterhin an einer konstant hohen Reichweite. Die wichtigsten Fakten:

• 78,7 Prozent der Bevölkerung hören täglich Radio. Das sind 865.000 Hörer mehr als bei der letzten Berichterstattung
• Im Schnitt hören die Bundesbürger 242 Minuten Radio – die Verweildauer bleibt damit stabil
• Es gibt in allen Altersgruppen einen Anstieg der Radionutzung

Im Hinblick auf die konkreten Senderreichweiten blieben in einigen Radiostationen die Sektflaschen wohl geschlossen. Antenne Niedersachsen beispielsweise muss einen Verlust von 61.000 Hörern hinnehmen, SWR1 RP verliert 36.000 Hörer und Energy Bremen 23.000. Den prozentual stärksten Rückschlag hat bigFM Saarland mit einem Rückgang von 45,5 Prozent zu verkraften. Aber es gibt auch Grund zur Freude. Zum Beispiel konnte die neue welle ihrer Hörerschaft um 67,9 Prozent vergrößern. Im Hinblick auf die Hörerzahlen gewinnt Klassik Radio 61.000 Hörer hinzu, Bayern 2 32.000 und Hamburg Zwei freut sich über 13.000 Hörer mehr.

Besonders spannend: Bei den Unter-30-Jährigen schalteten im Vergleich zum Vorjahr 3,1 Prozent mehr das Radio ein. Damit liegt der Anteil der jungen Hörer nicht mehr unter 70 Prozent.

Die ausführlichen Ergebnisse der MA Radio II gibt es hier als pdf.

Autorin: Iris Mohr; Foto: radioszene.de

Veranstaltungstipp: Die Lokalrundfunktage in Nürnberg

lokalrundfunktage

Haben Sie Anfang Juli schon was vor? Wenn nicht, sollten Sie vielleicht einen Ausflug nach Nürnberg einplanen. Denn am 5. und 6. Juli finden dort die Lokalrundfunktage statt. Seit über 20 Jahren ist die Veranstaltung der Branchentreff für das Fachpublikum aus Radio und Fernsehen.

In diesem Jahr stehe vor allem Frage wie „Was macht den lokalen Rundfunk zur starken lokalen Medienmarke?“, „Wie nutzen Hörer und Zuseher die Inhalte ihrer Sender außerhalb des Livebetriebs?“, „Was können lokale Medien von Markenunternehmen lernen?“ oder „Was bringen neue Tools wie Snapchat oder Facebook Live?“ im Vordergrund. Über 60 nationale und internationale Referenten wollen an diesen zwei Tagen Antworten auf diese Fragen finden.

Die Anmeldung erfolgt ganz einfach online unter http://lokalrundfunktage.de/anmeldung/, für Kurzentschlossene gibt es auch Last-Minute-Tickets.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Screenshot lokalrundfunktage.de

Jobs im Sender: wasmitradio.de

wasmitradio

Ein Radiosender bietet weit mehr Berufsmöglichkeiten als nur die des Moderators. Welche das genau sind, darüber möchte die Initiative „was mit radio“ aufklären. Das Projekt wurde von den Radio-Trainerinnen Yvonne Malak und Marina Riester ins Leben gerufen, beide Mitglied der Grimme-Jury für den Deutschen Radiopreis, die junge Leute für Radioberufe begeistern möchten.

Was macht zum Beispiel der Morgenshow-Anchor? Was muss man als Comedy-Autorin mitbringen? Was als Producer? Und welche Aufgaben hat eine Social-Media-Redakteurin bei einem Sender? Die wichtigsten Infos plus Videos von Radiomitarbeitern, die diese Berufe ausführen, gibt es auf der Webseite www.wasmitradio.de. Außerdem wird erklärt, welche Voraussetzungen nötig sind, wie die Ausbildung aussieht, was man verdienen kann und welche Karrierechancen es gibt.

Als Partner stehen der Initiative alle privaten Radiostationen in Sachsen, die Radiozentrale, die Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle, die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien und radiowoche.de zur Seite. Übrigens: Am 28.06.2016 findet in Leipzig und Dresden der erste Radio Casting Day statt. An diesem Tag können Schüler, Studierende oder Auszubildende an Workshops teilnehmen, alles über die Radioberufe erfahren und mit Moderatoren, Produzenten oder Redakteuren sprechen. Interessierte können sich über ein Online-Formular einfach auf der Webseite anmelden.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Screenshot wasmitradio.de

Projektbeispiel: Game for Good – Spielen gegen das Vergessen

Heute möchten wir eines unserer aktuellen Projekte vorstellen – nicht nur um zu zeigen, wie der klassische gebaute Beitrag aussehen kann, sondern auch weil wir das Thema und die Idee einfach großartig finden. Es geht um das Spiel „Sea Hero Quest“, das von Experten aus Telekommunikation, Gaming und Medizin entwickelt wurde, um die Demenz-Forschung voranzutreiben. Das Prinzip: Jeder, der sich die App herunterlädt und das Spiel spielt, liefert Daten zum Orientierungsverhalten. Diese Daten können dann für die Erforschung der Demenz genutzt werden. Bisher fehlte es in diesem Bereich an Studien mit vielen Probanden. Mit Hilfe des Spiels sollen in kurzer Zeit viele Teilnehmer gewonnen werden. Jeder, der mitmacht, hilft also dabei, die Demenz weiter zu erforschen, sodass früher eine Diagnose gestellt und mit einer entsprechenden Behandlung begonnen werden kann!

Das Spiel kann kostenlos im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden. Alle weiteren Infos gibt es unter http://www.seaheroquest.com/.

Der Beitrag kann nach kostenloser Registrierung hier angehört werden.

Hörtipp: Messages of Refugees – Geschichten von Flüchtlingen jetzt monatlich auf Sendung

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Geschichten über Flüchtlinge gibt es viele. Geschichten von Flüchtlingen, das ist die Idee hinter „Messages of Refugees – Flüchtlingsbotschaften“. Das Gemeinschaftsprojekt von Bayern 2/Zündfunk, den BR-Bildungsprojekten und dem Verein HPKJ (Heilpädagogisch-psychotherapeutische Kinder- und Jugendhilfe) gibt seit August letzten Jahres geflohenen Menschen die Möglichkeit, selbst über ihre Situation und Erlebnisse zu berichten. So können sich die Flüchtlinge in den Diskurs einbringen und gleichzeitig können wir die Menschen kennenlernen, die hinter den Geschichten stehen. Ab dem 1. April erhält dieses Projekt nun auch einen festen Sendeplatz im Bayerischen Rundfunk. Immer am ersten Freitag im Monat werden die Messages of Refugees ab 22.30 Uhr gesendet. Die Webradiostation Refugee Radio Network wird die Sendungen ebenfalls ausstrahlen.

Zusätzliche Infos zum Projekt und alle Geschichten zum Nachhören gibt es unter http://messages-of-refugees.de/.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Fotolia – krsmanovic

Radio im Supermarkt: Was bringt eigentlich Instore Radio?

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Haben Sie schon mal darauf geachtet, was im Supermarkt aus den Lautsprechern kommt? Sollten Sie, denn neben Aufrufen an die Kollegen, eine weitere Kasse zu öffnen oder den Pfandautomaten zu leeren, ertönt häufig ein eigens für das Geschäft konzipiertes „Radioprogramm“. Zu hören ist das zum Beispiel bei Rewe, Penny oder Edeka. Aber was steckt genau dahinter?

Zunächst ähnelt das sogenannte Instore Radio einem gängigen AC-Format. Es gibt (Mainstream-) Musik, Moderation, Nachrichten, Servicebeiträge und sogar Sportmeldungen. Produziert wird das Ganze von Anbietern, die entweder ganze Programmstrecken liefern oder zum Beispiel Werbespots für diese Sendungen anfertigen und vertreiben. Versprochen wird eine Reichweite von 13 Millionen Verbrauchern pro Tag. Das Ziel ist natürlich klar: Der Kunde soll direkt am Point of Sale eine Werbebotschaft bekommen und somit zum Kauf bewegt werden. Aber es soll noch mehr bieten.

Instore Radio soll „den Einkauf verschönern“ und „unterhalten“. Der österreichische Anbieter Radio Max spricht zum Beispiel von einem „entspannten Hörgenuss auf hohem Niveau“ und Marcus Haus, Bereichsleiter Marketing bei Rewe und Rewe Group, erklärt im Interview mit W&V, dass das Radioprogramm im Supermarkt den Einkauf entschleunigen soll. Soweit so gut. Für den eigentlichen Kunden – nämlich den Supermarkt selbst, der schlussendlich für das Radioprogramm bezahlt – gehören auch spezielle Infos ins Programm. Hinweise auf besondere  Angebote oder Aktionen sind Teil der Sendestrecken. Kombiniert werden kann dies wiederum mit redaktionellen Tipps fürs nächste Grillfest (welche Grillsoße ist die beste und zudem gerade noch im Angebot) oder den Frühjahrsputz (mit welchem Reiniger bekomme ich die Fenster wirklich sauber). In der Regel ist es auch möglich, die Aktion mit Werbeaufstellern im Markt zu kombinieren.

Eine weitere interessante Option, die das Instore Radio bietet: die direkte Kommunikation mit den Mitarbeitern oder deren Einbindung ins Programm. Der Anbieter Radio P.O.S. wirbt beispielsweise mit Corporate Content innerhalb des Programms. Das bedeutet, dass Maßnahmen, Slogans und Ähnliches zur Motivation eingebunden, Infos zur Ausbildung im Markt gegeben oder möglicherweise auch Mitarbeiter interviewt werden können.

Grundsätzlich ist ein solches Konzept natürlich nicht nur im Supermarkt denkbar, sondern generell in größeren Geschäften. Aber: Wichtig ist, dass die Zielgruppe im Auge behalten wird. Je vielfältiger diese ist, desto breiter aufgestellt sollte auch ein entsprechendes Instore Programm sein.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Fotolia – Matty Symons