Inselradios von Borkum bis Sylt: Dat is heel wat besünners!

Der Wonnemonat Mai mit seinen vielen Feier- und Brückentagen ist beliebt für einen Kurztrip auf die Insel. Und wer sich von Borkum bis Sylt den Lokalkolorit der Nord- und Ostseeküste um die Ohren „wehen“ lassen will, kann dies mit sehr speziellen Sendern tun, die zum Großteil nicht kommerziell sind und privat betrieben werden.


 

 

 

 

 

Borkum

Veranstaltungen, Tagestipps, Wetter, Nachrichten und die schönsten Hits aus den 60ern bis in die Charts: Das ist Radio IRABO – das Inselradio Borkum – so beschreibt sich der Sender selbst, der nur über das Internet zu hören ist. IRABO hat eine recht rege mit neuen Infos gefüllte Facebook-Seite, die z.B. über neue Geschäftseröffnungen informiert und einen Blick ins Studio gewährt. Das Team besteht aus Peter und Markus, das sich als „klein aber öhm … fein“ bezeichnet.

Radio Nordseewelle (UKW 90.6) ist nach eigenen Angaben der am meisten gehörte lokale Privatsender an der Küste. Zweimal stündlich werden Nachrichten aus der Region und das Küstenwetter gesendet. Neben einer Morgenshow bietet die Nordseewelle einen Veranstaltungskalender und eine aktuelle Facebook-Seite, über die Kino- und Fußballtickets verlost werden und auf ganz lokale Aktionen hingewiesen wird.


Juist

Auf Radio Ostfriesland (UKW: 106.5) kann man den langen Morgen mit Kapitän Ingo Frieling hören. Radio Ostfriesland sendet in der Zeit von 6 bis 18 Uhr werktags ein eigenes Programm unter dem Motto „Dat is heel wat besünners!“ (Das ist etwas ganz Besonderes).


Norderney

Radio Nordseewelle (UKW: 104.0) und Radio Ostfriesland (UKW: 106.5)


Baltrum

Nur übers Internet bzw. per Radio-App zu hören: Lieder von Baltrum und der Nordsee mit der Baltrumer Gitarrengruppe, dem Shantychor der Insel Baltrum, Mare Mystica und anderen.


Langeoog

Radio Nordseewelle (UKW 100.1) und Radio Jade (über Kabel 89.45)


Spiekeroog

Radio Jade (über Kabel 89.45) ist ein Bürgersender mit Sitz in Wilhelmshaven. Der Sendebetrieb wird aus den Rundfunkgebühren Niedersachsens finanziert, das heißt, er ist werbefrei. „Moin, moin“ läuft von 6.00 bis 9.00 mit Infos aus der Region. Besonders ist die Kindersendung jeden Sonntag von 9.05-10.00 Uhr. Musikalisch verspricht der Sender ein Kontrastprogramm zum Formatradio.


Wangerooge

Radio Jade (über Kabel 89.45)


 

 

 

 

 

Helgoland

The Rock! Radio Helgoland wartet nicht nur mit aktuellen Infos auf, sondern erzählt regelmäßig Geschichten von früher und führt Interviews mit Zeitzeugen. Die Sendung „Moin Helgoland“ sendet werktäglich von 9.00 bis 12.00 Uhr, abends ab 18.00 Uhr gibt es dann mehr Historisches. Ein aktuelles Interview über den Macher Thore Laufenberg, der jeden offiziell zum Mitmachen aufruft und darin viele seiner neuen Ideen preisgibt, gibt es bei Radioszene.de.


Föhr

Föhr-Touristen verstehen vermutlich nur Bahnhof, wenn sie morgens das lokale Radioprogramm anschalten: „Moin an gud dai. Jam hiar FriiskFunk ütj at Studio uun Aalkersem, herzlichen willkommen zu zwei Stunden, heute mit Heike.“ Heike Volkerts ist Redakteurin beim „FriiskFunks“, dem friesischen Radiosender Schleswig-Holsteins, der am 25. September 2010 das erste Mal „on air“ ging. Das „friesische Alltagsradio“ wird über den Offenen Kanal Westküste (96.7) oder im Internet als Livestream ausgestrahlt und geht jeden Morgen von 8 bis 10 Uhr auf Sendung.


 

 

 

 

Sylt

Im Sommer sendet Antenne Sylt auf der Veranstaltungsfrequenz 106.4 UKW. Ganzjährig im Netz hier: live.antenne-sylt.de. Das Programm von Antenne Sylt ist ein bundesweit lizenziertes 24 Stunden Vollprogramm und umfasst neben dem Wetter Nachrichten aus aller Welt, national und regional, Verkehrsmeldungen, Reportagen, Umfragen, Studiogäste, Gewinnspiele, Höreraktionen sowie On-Air und Off-Air Veranstaltungen, garniert mit dem besten Urlaubsmusikhitmix, so der Sender in seiner Beschreibung!


Rügen und Usedom

Außer dem NDR, der Ostseewelle (107,6 auf Rügen/103,3 auf Usedom) und Antenne MV (105,1 auf Rügen/105,4 auf Usedom) gibt es auf den beiden Ostseeinseln keine speziellen Lokalradios, so unsere Recherchen. Gleiches gilt für Fehmarn.

Autor: Michael Scheidel / Fotolia

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