Projektbeispiel: Mehrwert im Radio – Hören Sie unsere Infospots auf Radio NRW

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Stau, Parkplatzsuche, Knöllchen: Wer mit dem Auto in die Stadt fährt, schiebt zurzeit Frust. Aber gibt es eine Alternative? Und was mache ich mit meiner kaputten Kaffeemaschine? Muss es ein neues Handy sein, wenn der Akku streikt? Ach ja, und kann ich beim Einkaufen im Supermarkt eigentlich das Klima schützen?

Diese Fragen beantwortet die Kampagne MehrWert NRW der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Wir haben dazu sechs Infospots und Infomercials redaktionell erarbeitet und produziert.

Zu hören sind die Spots bis Ende des Jahres bei Radio NRW mit 45 angeschlossenen Lokalsendern. Hier eine Kostprobe:

 

Autor: Michael Scheidel; Fotolia

 

Neuer PR-Journal-Podcast online: Die Themen aus dem November

PR-Journal

Unsere Themen im Monat November: (in Klammern: Zeitmarker für Direktanwahl)

  • USA-Wahlanalyse: Erklärungsversuche aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht (0:58) //
  • Awards: Über die Bedeutung von Branchenpreisen (1:36) //
  • Personalien: Linnartz wechselt zu MorphoSys; Maertin übernimmt Corporate Communications bei Bayer; Assion geht in den Vorstand der Leonteq AG (3:50) //
  • Etats: Havas startet Kampagne für n-tv; Jung von Matt übernimmt voraussichtlich Wahlkampf für CDU (4:24) //
  • Agenturen: Ketchum Pleon verkürzt Trainee-Programm (4:53) //
  • Unternehmen: Telekom eröffnet Content Factory (5:56) //
  • Aktuelle Studien aus der Branche (6:30) //
  • Autorenbeitrag: Vom Wutmitarbeiter zum Wutbürger (7:53)

Radio als Markensprachrohr für Familienthemen – rechtliche Fallstricke und PR-Empfehlungen

Gastbeitrag von PR-Beraterin Tomma Rabach und Fachanwalt Dr. Martin Gerecke

Paper family in hands

Die Frage, die sich Unternehmen zu Beginn jeder Kommunikationsplanung stellen sollten, ist die Frage nach dem Ziel. Was wollen wir erreichen? Wen wollen wir erreichen und was sind unsere Botschaften? Erst dann sollte die Entscheidung für oder gegen einen Kommunikationskanal gefällt werden. Die Auswahl scheint groß, kann aber je nach Altersgruppe und Lebenssituation stark variieren. Denn unser Mediennutzungsverhalten hat sich in den vergangenen Jahren gravierend gewandelt. Printmedien kämpfen um Leser, professionelle Blogs stehen klassischen Onlinemedien in nichts nach, soziale Netzwerke sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken und immer mehr Social Media-Kanäle mit neuen Funktionen kommen hinzu. Einen Kommunikationskanal, den viele Unternehmen und Marken außer Acht lassen ist der Hörfunk. Dabei konnte gerade dieses Medium seine Reichweite 2016 ausbauen: 78,7 % der deutschsprachigen Bevölkerung schaltet wochentags ihr Radio ein – für über 4 Stunden! Bemerkenswert ist dabei insbesondere der Anstieg bei den unter 30-Jährigen[1]. Das macht das Radio als Markensprachrohr vor allem für Familien-, Kinder- und Jugendthemen interessant.

Unabhängig davon, ob es sich um werbliche oder redaktionelle Inhalte handelt: Die Ansprache dieser Zielgruppe erfordert eine besondere Vorsicht. Generell gilt: Werbliche Kommunikation muss klar als solche erkennbar sein. Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen unterliegt noch einmal strengeren Regeln. Dies liegt darin begründet, dass Minderjährige Risiken und Verlockungen der Werbung schwerer abschätzen können als Erwachsene.

Daher gilt auch im Radio ein besonderer Schutz durch den Gesetzgeber:

  • Eine direkte werbliche Ansprache in Form der Aufforderung zum Kauf eines Produktes
  • die Aufforderung der Kinder, ihre Eltern zum Kauf zu bewegen
  • die unlautere Ausnutzung des Sammel- und Spieltriebs Minderjähriger
  • die Verleitung zum Abschluss riskanter Geschäfte oder allgemein
  • Kaufaufforderungen, die nicht hinreichend für Minderjährige transparent sind,

sind unzulässig.[2]

An dieser Stelle können PR-„Formate“ die Kommunikationslücke unter Beachtung der o. g. klaren Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten schließen. Während in der Werbung die 1:1-Ausstrahlung der Botschaften im Fokus steht, werden diese in der PR in ein redaktionelles Thema integriert. Dies steht dann im Vordergrund, nicht die Marke oder das Unternehmen, was auch rechtlich notwendig ist, da anderenfalls schnell der Vorwurf der Schleichwerbung gerechtfertigt ist.[3] An dieser Stelle sind also Kreativität und Erfahrung gefragt, um redaktionelle Ansprüche und Unternehmensinteressen miteinander zu verknüpfen.

Die Beiträge müssen unabhängig vom Hörfunk-Format (Interview, redaktioneller Beitrag mit O-Tönen, Podcast, Gewinnspiel …)

  • sachlich
  • neutral und unabhängig und
  • gesellschaftlich-relevant

gestaltet sein.

Genau das macht Hörfunk-PR für die Zielgruppe Eltern besonders spannend. Diese sind stets auf der Suche nach Rat und praktischen Tipps. Ob die Einschätzung eines Experten für das richtige Maß an Süßigkeiten, Ausflugsziele für das bevorstehende Wochenende oder den nächsten Urlaub, ob Tipps für das „Überstehen“ alltäglicher Familiensituationen wie das Drama um das Ins-Bett-Gehen oder die Diskussion einer gesellschaftlich relevanten Fragestellung wie der Genderthematik – redaktionellen Beiträgen wird eine wesentlich höhere Glaubwürdigkeit zugesprochen und damit mehr Aufmerksamkeit geschenkt als klassischen Werbespots. Marken bekommen damit die Möglichkeit, sich im gewünschten Umfeld meist in Alleinstellung zu positionieren und damit klar vom Wettbewerber abzuheben.

Unter Einhaltung audiobedingter Besonderheiten und rechtlicher Vorgaben bietet Hörfunk-PR daher insbesondere für Familienthemen ein bislang wenig ausgeschöpftes Potenzial.

[1] Quelle: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/radionutzung/ma-2016-radio-ii/.

[2] Gerecke, Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen, NJW 2015, 3185 f.

[3] Nach § 2 Abs. 2 Nr. 8 RStV ist Schleichwerbung die Erwähnung oder Darstellung von Waren, Dienstleistungen, Namen, Marken oder Tätigkeiten eines Herstellers oder eines Erbringers von Dienstleistungen in Sendungen, wenn sie vom Veranstalter absichtlich zu Werbezwecken vorgesehen ist und mangels Kennzeichnung die Allgemeinheit hinsichtlich des eigentlichen Zwecks dieser Erwähnung oder Darstellung irreführen kann.

Über die Autoren.

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Tomma Rabach, Inhaberin der Agentur rabach kommunikation (rk), betreut seit über zwölf Jahren Unternehmen in ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie seit fünf Jahren im Bereich Blogger Relations. Ihr ist es wichtig, die Beratung ganzheitlich und proaktiv zu gestalten. Dabei sieht sich die Agentur als Team mit ihren Kunden: als externe Pressestelle, weniger als separate Agentur. Ob klassische Pressearbeit, Strategieentwicklung oder Beratung, Blogger Relations oder Events – rk folgt stets dem Leuchtturmprinzip: Kunden können einen Wegweiser erwarten, der ihnen Orientierung und Sicherheit gibt. Eine Agentur, die Aufmerksamkeit für die Themen ihrer Kunden schafft und ein Team, das mit Herz und Köpfchen dabei ist. Denn der Fokus von rabach kommunikation liegt auf Branchen, von denen sie auch persönlich begeistert sind: Family und Food. Diese Fokussierung schafft Synergien: für Kunden, Journalisten und Blogger. Weitere Informationen unter www.rabach-kommunikation.de
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Dr. Martin Gerecke ist Anwalt bei CMS Hasche Sigle in Hamburg berät Unternehmen und Einzelpersonen im Urheberrecht, Presse- und Äußerungsrecht sowie zum Recht der neuen Medien (Domain- und Internetrecht, Social Media, Games, Digital Business). Er beurteilt, schützt und verteidigt den Inhalt von Veröffentlichungen, hilft bei der Bewahrung von Schutzrechten (Urheberrechte, Marken, Designrechte) und sonstigem geistigen Eigentum. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Verhandlung und Gestaltung medienspezifischer Verträge wie Lizenz-, Agentur- oder Künstlerverträge aus den Bereichen Film und TV. Dr. Gerecke verfügt zudem über langjährige Erfahrung im Bereich des Wettbewerbsrechts und befasst sich dort insbesondere mit Rechtsfragen des unlauteren Wettbewerbs und berät bei Gestaltung von Werbe- und Produktmaterialien und Onlineshops. Weitere Infos unter: https://cms.law/de/DEU/People/Martin-Gerecke

Call for Podcast: Wettbewerb für Podcaster – und die, die es werden wollen

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Podcasts bekommen immer mehr Aufmerksamkeit. Ob sie ihr Nischendasein wohl bald beenden können? Wir werden sehen. Schließlich schwappt der Trend (erneut) erst nach und nach aus den USA zu uns herüber. Zumindest – so mein Eindruck – ist ihre Wertschätzung in der letzten Zeit gestiegen. Das zeigt sich nicht nur in steigenden Nutzerzahlen (Jeder 7. hört sich Podcasts an), sondern auch am steigenden Angebot. Genau das möchte der Bayerische Rundfunk jetzt noch erweitern und ruft zum Wettbewerb „Call for Podcast“ auf.

Was zählt, ist eine gute Idee. Diese muss in ein Konzept umgewandelt werden, entweder schriftlich auf einer Seite oder zum Hören in 90 Sekunden. Bis zum 31. Dezember müssen die Skizzen eingereicht werden. Die besten erhalten dann den Auftrag zur Produktion einer Pilotfolge, die auf callforpodcast.de veröffentlicht wird. In der nächsten Runde werden dann drei Gewinner ermittelt, die ein Preisgeld erhalten und einen Mehrteiler ihres Podcasts produzieren dürfen, mit redaktioneller Begleitung, Coaching und unter idealen Bedingungen in den Studios des BR.

Interessiert? Alle Infos und die genauen Teilnahmebedingungen gibt’s auf callforpodcast.de.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Call for Podcast

PR-Journal Podcast: Die wichtigsten Meldungen aus dem Oktober

PR-Journal

Unsere Themen im Monat Oktober: (in Klammern: Zeitmarker für Direktwahl)

  • Studie: Kommunikatoren sind digital nicht fit genug (1:08) //
  • Expansion: WMP EuroCom AG übernimmt Cortent Kommunikation AG (2:02) //
  • Branchenreport Healthcare PR: Kommunizieren mit einer kritischen Öffentlichkeit (3:03) //
  • Personalien: Birnstiel verlässt Uniper, Angelika Thielen neue Kommunikationschefin bei Bitburger, Frederik Tautz wird neuer Executive Director Digital bei Ketchum (3:55) //
  • Agenturen: Interview mit Birgit Krüger von Consense Communications, Hill+Knowlton etabliert „People & Purpose“, Aviareps übernimmt Maro und Partner (5:04) //
  • Unternehmen: CEO-Ranking von Unicepta, Mercedes-Benz baut Redaktionsnetzwerk auf (7:11) //
  • Gastbeitrag: Heiko Burrack im Gespräch mit Zurich-Kommunikationschef Bernd Engelien (8:17)

Audioangebote im Netz nehmen weiter zu

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Vor genau einem Jahr berichteten wir über die Ergebnisse des Webradiomonitors, die einen starken Anstieg der Audioangebote im Netz verzeichneten. Und auch heute lautet die Meldung wieder: Die Anzahl nimmt weiter zu. Erstmals wurden über 10.000 Webradio- und Online-Audioangebote in Deutschland erfasst. Einen entscheidenden Antrieb dafür bildet die mobile Internetnutzung.

Welche Rolle sie genau spielt, zeigt die ARD/ZDF-Onlinestudie. Vorweg: Die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland steigt weiter an, und zwar auf insgesamt 58 Millionen. Mehr als zwei Stunden täglich sind die Bundesbürger im Netz unterwegs. Je jünger die User, desto länger surfen sie im Web. So kommen die 14- bis 29-Jährigen auf über vier Stunden. Erstmals überholt nun auch das Smartphone den Laptop als häufigstes Internetgerät. Fast 30 Prozent gehen jeden Tag mobil ins Internet.

In welchen Situationen werden nun Online-Audioangebote genutzt? Wie der Webradiomonitor 2016 zeigt, zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten. Die Mehrheit greift zu Hause darauf zu (84%). Aber auch bei der Arbeit (26%), im Auto (26%) oder in Bus und Bahn (18%) hören die User Musik, Hörbücher und Co. Fast ein Drittel der Zugriffe erfolgt über mobile Geräte wie Smartphone oder Tablet. Und: Die Anbieter rechnen hier mit einem Anstieg auf 45 Prozent innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Dass sich das Webradio-Segment derart positiv entwickelt hat, hat den Anbietern zufolge verschiedene Gründe. Zu den entscheidenden zählen Flatrates (79%), ein leistungsfähiger Mobilfunk (74%), bessere WLAN-Verfügbarkeiten aber auch die Möglichkeit, Audio-Streams im Auto zu hören. Doch es gibt auch weiterhin Hürden, die für eine andauernde positive Entwicklung künftig überwunden werden müssen. So sehen die Anbieter die größten Schwierigkeiten in den hohen Gebühren für Rechte und Lizenzen (75%) oder im begrenzten Datenvolumen bei Mobilfunkverträgen (74%).

Die ausführlichen Ergebnisse werden heute im Laufe des Tages unter www.webradiomonitor.de veröffentlicht. Die ersten Keyfacts finden Interessierte schon hier.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Screenshot webradiomonitor.de

Veranstaltungstipps: Interessante Termine für Radiomacher

Many tear-off day calendar with focus on the 5th november, illustration image for time passing or procrastination.

Wer bis zum Ende des Jahres noch nicht ganz ausgebucht ist, kann noch an einigen spannenden Veranstaltungen in Sachen Medien und auch Radio teilnehmen.

Vom 25.-27.10.2016 finden die Medientage München statt. Die Teilnehmer erwarten Diskussionen, Vorträge und Workshops zu Themen wie Film und TV, Medien und Gesellschaft, Medien- und Netzpolitik und natürlich Radio und Audio. Die Eröffnungsrede wird in diesem Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel halten.

Nächsten Monat steht vom 11.-12.11.2016 das Radio Innovation Camp in Erfurt auf dem Plan. Bei der sogenannten „Mitmach-Konferenz“ können die Teilnehmer das Programm selbst mitgestalten und Workshops anbieten oder Vorträge zu Themen wie Innovationen, Trends und Technologien in Sachen Radio halten.

Am 1.12.2016 lohnt sich ein Besuch in Hessen bei den Frankfurter Hörfunkgesprächen. Der Branchentreff für Hörfunkfachleute und Journalisten findet in diesem Jahr unter dem Titel „Jetzt mit noch mehr Radio!“ statt.

Auch für das neue Jahr können schon einige Termine geblockt werden. Direkt im Januar geht es los mit dem Deutschen Medienkongress in Frankfurt. Am 17. und 18. Januar 2017 kommen Experten aus Wirtschaft, Medien und Agenturen zusammen, um sich zu den wichtigsten Themen aus dem Medien-Bereich auszutauschen.

Der wichtigste Kongress in Europa für die Radiobranche findet vom 19.-21.03.2017 statt. Die Radiodays Europe führen im nächsten Jahr 120 Redner und 60 Aussteller nach Amsterdam.

Einen Monat später kommen dann am 25.04.2017 die Entscheider aus der Radio- und Werbebranche in Düsseldorf zum Radio Advertising Summit zusammen. Nach dem ganztägigen Kongress werden im Anschluss beim Radio Advertising Award die besten Werbespots gekürt.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Fotolia – Olivier Le Moal

PR-Journal Podcast: Was passierte im September?

PR-Journal

Unsere Themen im Monat September: (Zeitmarker für Direktanwahl)

  • Kommunikationskongress: Klassentreffen der Branche (1:11)
  • Digital-Experte Daniel Rehn über Snapchat und PR (2:04)
  • Personalien: Deutsche Bahn, Roland Berger und MetroGroup (2:59)
  • Agenturen: Lewis wächst; K1 feiert Jubiläum (4:06)
  • Studie: Klare Kommunikationsstraegien fehlen oft (4:52)
  • Etats: Serviceplan Scholz&Friends und Azimo gewinnen (5:44)
  • Wikipedia und Populismus: Gastbeiträge von Peter Wuttke und Wolfgang Griepentrog (7:18)
  • Ausblick: GPRA im Dialog: insignis-Chef im Interview (8:07)

Viertausendhertz: AS&S als Vermarkter mit an Bord

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Es ist erst wenige Monate her, dass wir über das erste deutsche Podcastlabel Viertausendhertz berichtet haben. Und schon gibt es interessante Neuigkeiten: Das Label wird nun von AS&S vermarktet. Das heißt, Werbetreibende haben ab sofort die Möglichkeit, per Native Advertising, Sponsoring oder mittels Audio Spot vor oder nach einem der hochwertig produzierten Podcasts platziert zu werden. Mit (laut AS&S) bis zu 40.000 Downloads und Streams pro Folge ein attraktives Umfeld.

Hier geht’s zu weiteren Infos.

Foto: RadioOffice

 

 

PR-Themen-Tipps: Von September bis Silvester

Fallow deer standing in a dreamy misty forest, with beautiful moody light in the middle and framed by darker trees

Sie haben ein gutes Thema für einen Radio-Beitrag, doch Ihnen fehlt der Einstieg oder die Idee zur Umsetzung? Kein Problem! Manchmal lohnt sich schon ein Blick in den Kalender, um einen passenden Aufhänger zu finden. Hier ein paar PR-Themen-Tipps für die Zeit von September bis Silvester:

September: Zwar werden wir derzeit noch mit hochsommerlichen Temperaturen verwöhnt, aber das kann sich schnell ändern. Und sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass es bereits früher dunkel wird. Heißt im Klartext: Bei frischeren Temperaturen und mangelndem Tageslicht verbringen wir wieder mehr Zeit in Haus und Wohnung. Ein guter Einstieg in Familien-Themen.

Haus und Garten: Die Gartensaison neigt sich jetzt dem Ende zu. Was muss draußen noch erledigt werden? Welche Pflanzen können draußen überwintern, welche nicht? Müssen Sträucher oder Bäume jetzt noch zurückgeschnitten werden? All das lässt sich gut in einem Radio-Beitrag verarbeiten. Auch Themen, die die eigenen vier Wände betreffen (Bsp. Versicherungen) machen im Herbst Sinn. Denkbar wären zum Beispiel Aufhänger wie „Wie mache ich mein Haus winterfest?“ oder „Was muss ich tun, wenn ich Schäden durch Herbststürme feststelle?“. Natürlich fällt auch das Thema „Einbruchschutz“ in der dunklen Jahreszeit in diese Rubrik.

Oktober: Auch wenn sie schon im September beginnt, so gehört zum Oktober natürlich die Münchner Wiesn. Vom 17. September bis zum 3. Oktober ist München das Zentrum für Maß, Dirndl und Lederhosen. Gut umsetzbar sind passend dazu Reisetipps oder Wissenswertes rund um die Bräuche zum Oktoberfest. Am Ende des Monats eignen sich dann zum Beispiel noch die Zeitumstellung auf die Winterzeit und Halloween als Themeneinstieg.

Gesundheit und Fitness: Kaum ist die Uhr umgestellt, rollt meist auch schon die erste Erkältungswelle durchs Land. Wie hält man sich in dieser Zeit gesund? Welche Ernährungstipps helfen mir durch die Erkältungssaison? Und was bringt wirklich etwas, wenn mich die Grippe schon erwischt hat? Auch interessante Tipps rund um das Thema „Sport im Winter“ sind jetzt günstig.

November: Bei entsprechendem Wetter empfehlen sich in diesem Zeitraum auch Beiträge rund um Schnee und Eis. Von der richtigen Bereifung des Autos bis hin zur Räumpflicht des Gehwegs ist hier alles denkbar. Im Hinblick auf die Vorweihnachtszeit können auch schon „besinnlichere Themen“ eingesetzt werden.

Dezember: Im Dezember steht ganz klar Weihnachten im Fokus. Dazu gehören aber nicht nur Inhalte rund um Geschenke, Familie, Essen und ähnliches, sondern auch Charity-Projekte können jetzt gut über einen Radio-Beitrag vermittelt werden. Und natürlich bietet auch der Jahreswechsel zahlreiche Motive: Welche Bräuche gibt es hier und anderswo an Silvester, wo kann ich am besten in der Sonne ins neue Jahr feiern oder welche Neujahrs-Vorsätze werden am ehesten durchgehalten?

Natürlich lässt sich nicht jedes Thema mit einem saisonalen Aufhänger verknüpfen. Manche Themen benötigen das auch nicht. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich am besten von einem Radio-Experten beraten.

Autorin: Iris Mohr; Foto: Fotolia – Smileus